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Chronik

Als alternative zur tabellarischen Chronik können Sie auch die "Betrachtung des Sängerkreises Lüdenscheid" von Werner Heinrich Schönherr lesen.


1. Vorsitzender
Thorsten Potthoff
seit 2002
10/2002 Thorsten Potthoff blieb es vorbehalten, die drei Sängerkreise im Märkischen Kreis (Hönne-Ruhr, Iserlohn, Lüdenscheid), bei weiterhin bestehender Selbständigkeit, für den Chorverbund Märkischer Kreis zu begeistern, der sich die Aus- und Weiterbildung von Sängerinnen, Sängern und Chorleitern zum Ziel gesetzt hat. Begeistert aufgegriffen wurde die Idee des Landrates Aloys Steppuhn, in Zusammenarbeit mit dem Kreiskulturamt, die Märkischen Chortage ins Leben zu rufen. 74 Chöre, der insgesamt 151 Mitgliedschöre, aus dem Märkischen Kreis bewiesen an drei Tagen im Oktober 2002 in der Balver Höhle, welche musikalische Stärken die heimische Laienmusikbewegung aufzuweisen hat. Diese Tage in Balve waren ein erneuter Beweis für die Stärke der selbstgemachten Kultur, ohne die jedes Gemeinwesen ärmer wäre.

1. Vorsitzender
Peter Uhlmann
1990–2002
2002 Peter Uhlmann wird Ehrenvorsitzender des Sängerkreises Lüdenscheid. Das Bestreben von Peter-Wilhelm Uhlmann, die Chorarbeit in einer sich wandelnden Welt kultureller Vielfalt zu erhalten und auszubauen trägt längst Früchte. Ihm und seinen Mitstreitern gelang es seit 1990, die vielfältigen Möglichkeiten der unterschiedlichsten Chöre zu stützen und zu stärken, Mut zu machen zu neuen Wegen, zusammenzuführen, wo einer allein nicht stark genug war für beispielsweise größere Konzerte. Mit dem Kreiskonzert am 20. Februar des Jahres 2000 allerdings sah er sich, wenngleich bei gewandelten musikalischen Inhalten und Ausdrucksformen, in der Tradition seines großen und unvergessenen Vorgängers.
1993 Bundesleistungssingen in der Meinerzhagener Stadthalle

1. Vorsitzender
Helmut Listringhaus
1988–1990

1. Vorsitzender
Horst Benger
1983–1988
1986 Bundesleistungssingen in der Lüdenscheider Schützenhalle

1. Vorsitzender
Erich Schumacher
1946–1983
1983 Erich Schumachers (Präsident des Sängerbundes NRW von 1958 – 1975), wird am Ende seiner Amtszeit für sein unschätzbares Engagement zum Ehrenpräsidenten sowohl des Sängerbundes NRW als auch des Sängerkreises ernannt. Seine Amtszeit war von vielen außergewöhnlichen Ereignissen bestimmt.
1977 Bundesleistungssingen in der Lüdenscheider Schützenhalle
1969 Bundesleistungssingen in der Lüdenscheider Schützenhalle
1965 Noch einmal ging es 1965 in die Ruhrmetropole, zur Heerschau der nordrhein-westfälischen Chöre, auch diesmal wieder mit einem bis auf den letzten Platz gefüllten Sonderzug.
1962 Als die größte musikalische Laienorganisation der Welt 1962 in Essen ihr 15. Bundesfest feierte, da waren von den seinerzeit über 4.000 Aktiven des Kreisverbandes nicht weniger als 950 Sangesschwestern und -brüder dabei, die sich mit ihren Beiträgen an der großen Chorfeier, dem Volksliedersingen auf vielen Plätzen oder an Sonderkonzerten beteiligten.
1959 Erich Schumacher wird zum Präsidenten des Sängerbundes Nordrhein Westfalen gewählt.
1958 Aus der stattlichen Zahl von Eigenveranstaltungen des Sängerkreises nach seiner Wiederbegründung sind vor allem das Lüdenscheider Chorfest von 1958 mit einem beeindruckenden Festzug, an dem 107 Vereine teilnahmen, und einem von nicht weniger als 2.000 Aktiven gestalteten Konzert in der Schützenhalle zu nennen.

Bundesleistungssingen in der Lüdenscheider Schützenhalle
1955 Als sich im August 1955 in Stuttgart über 100.000 Mitglieder des Deutschen Sängerbundes trafen, auch da waren die märkischen Sänger dabei. "Sauerland, Land der Berge" war der Titel einer Chorfeier, an der 350 Tenöre und Bässe aus 34 Chören von Lenne und Volme teilnahmen.
1954 Zum Dortmunder Bundesfest des Sängerbundes NRW reisten mit einem Sonderzug an die 200 Mitwirkende aus dem heimischen Kreis an, die sich nicht nur stolz mit ihren Fahnen im Festzug zeigten, sondern sich auch durch Konzerte des Lüdenscheider Männerquartetts, des Meisterchores Euphonia und des Lüdenscheider Männergesangvereins von 1855 bestens vertreten sahen.
1953 Die Sängersache nahm einen höchst dynamischen Aufschwung, nicht zuletzt, weil neben den nach wie vor beliebten, aber auch immer wieder umstrittenen Wettstreiten jetzt die Leistungssingen der verschiedenen Stufen traten. Der erste Verein, der den Titel Meisterchor des Sängerbundes NRW errang, war 1953 der Lüdenscheider MGV Euphonia unter der Stabführung des nach wie vor amtierenden Kreischorleiters Walter Lange. Danach durfte eine nicht unerhebliche Zahl weiterer Chöre Erfolge auf Kreis-, Bezirks- und Bundesebene erringen.
1951 Bei den großen Sängerbund-Festen beteiligte sich der heimische Kreisverband stets mit einem großen Aufgebot aktiver Sänger. So gaben Walter Lange und 350 Sänger beim überwältigendem Stelldichein der deutschen Laienchormusiker in Mainz ein viel beachtetes Platzkonzert. Aus diesem Anlass hatte der Sängerkreis Lüdenscheid übrigens ein eigenes Notenbüchlein mit Silcherliedern herausgegeben, das für stolze 20 Pfennige (!) verkauft wurde.
20.06.1948 Zum Zeitpunkt der Währungsreform gingen bereits wieder 2.631 aktive Sängerinnen und Sänger in 60 Vereinen ihrem musikalischen Freizeitvergnügen nach. Die Neuregelung der staatlichen Finanzen hatte allerdings zur Folge, dass der Kassenbestand des Sängerkreises mit genau 27,35 DM bedenklich gegen Null tendierte, ihm aber mit einer einmaligen Umlage von 40 Pfennig pro Mitglied wieder eine gewisse Liquidität verschafft wurde.
1.1.1947 Erich Schumacher, der unermüdliche Vorsitzende des Lüdenscheider Stadtverbandes (gegründet Mai 1929) schuf die Voraussetzungen zur Wiederbegündung des Sängerkreises, der in die Bezirke Lüdenscheid, Versetal, Werdohl, Herscheid, Rahmedetal, Altena sowie Obere und Untere Volme gegliedert war.

Man widerstand dem Beitrittswerben des von interessierter Seite stark geförderten DAS (Deutscher Allgemeine Sängerbund) und wartete geduldig, bis der Sängerbund NRW (gegründet 08.03.1947) und der Deutsche Sängerbund (gegründet 21.09.1862 in Coburg) ihre Arbeit wieder aufnahmen.

1. Vorsitzender
Ernst Schmidt
1934–1946
1938 – 1945 Zweiter Weltkrieg
Viele Vereine stellen die Singetätigkeit ein. 1945 nahmen die meisten Vereine ihre musikalische Arbeit wieder auf.
1936 – 1938 In den Folgejahren kam es zu empfindlichen Einschnitten in die so hoffnungsvoll begonnene Entwicklung. Die wirtschaftliche Depression, die mit viel Druck ausgeübten Versuche der braunen Machthaber auch das Sängerwesen, wie es hieß, gleichzuschalten und der nazionalsozialistischen Ideologie nützlich zu machen, und schließlich der grauenvolle Zweite Weltkrieg mit seinen schrecklichen Folgen, lastete schwer auf der musikalischen Laienbewegung. Die beliebten Sängerwettstreite durften nicht mehr sein, dafür waren alle Vereine unter der Androhung von Strafen (u.a. Ausschluss aus dem Sängerbund, Verbot öffentlicher Auftritte) verpflichtet, in den Jahren 1936 bis 1938 einmal an einem Wertungssingen teilzunehmen.

1. Vorsitzender
Karl Schulte
???–1934


1. Vorsitzender
Heinrich Filling
1925–???
1929 50 Vereine nehmen wiederum am Wertungssingen in der Lüdenscheider Schützenhalle teil. 10 große Gruppenchöre traten zusätzlich auf und ein Chor von nicht weniger als 1.800 Sängern, unter der Leitung von Walter Lange, riss das Publikum zu stürmischen Ovationen hin. Damit verbunden war eine große öffentliche Feier mit einem vorangegangenen Festzug.
1925 17 Mitgliedschöre nehmen an einem Wertungssingen in der Lüdenscheider Schützenhalle teil
18.1.1925 Gründung des Sängerkreises Altena-Lüdenscheid im Saal des Lüdenscheider Konsumvereines (jetzige Stadtbücherei Lüdenscheid). 25 Vereine aus dem Kreis Altena und der kreisfreien Stadt Lüdenscheid treten dem Sängerkreis bei. Gleichzeitiger Beitritt in den Westfälischen und Deutschen Sängerbund, 1. Vorsitzender: Heinrich Filling Kreischorleiter: Walter Lange und Carl Seidemann